Die Expansion Ihres Unternehmens nach Großbritannien kann ein entscheidender Schritt für internationales Wachstum sein. Großbritannien bietet einen starken Verbrauchermarkt, Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften und eines der offensten Umfelder für ausländische Investitionen. Das Rechts- und Regulierungssystem ist transparent, die Finanzinfrastruktur ist gut ausgebaut, und Englisch ist nach wie vor die globale Geschäftssprache.
Die Gründung einer Tochtergesellschaft im Vereinigten Königreich ist ein unkomplizierter Vorgang, der oft innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen werden kann. Für internationale Konzerne bietet eine britische Tochtergesellschaft eine glaubwürdige lokale Präsenz und Zugang zu einem der weltweit etabliertesten Geschäftsökosysteme.
Auch im Jahr 2025 bleibt das Vereinigte Königreich ein erstklassiger Standort für die Expansion von Unternehmen durch ausländische Investitionen – stabil, global vernetzt und mit einem zunehmend digitalen Ansatz bei der Regulierung der Wirtschaft.
Praktische Tipps für eine reibungslose Einrichtung
- Beginnen Sie frühzeitig mit den Bankangelegenheiten
- Bereiten Sie sich auf die Vorschriften für die digitale Einreichung und Überprüfung im Jahr 2025 vor
- Zögern Sie bei Neueinstellungen nicht mit der Anmeldung zum PAYE-System
- Setzen Sie zweisprachige oder ortsansässige Führungskräfte ein, um die Interaktion zwischen Bank und Kunden zu optimieren
- Überprüfen Sie die Verrechnungspreise und konzerninternen Vereinbarungen vor dem Handel
Expansion in das Vereinigte Königreich über eine Tochtergesellschaft
Warum Großbritannien nach wie vor eine wichtige Rolle spielt
Das Vereinigte Königreich ist nach wie vor ein strategischer Knotenpunkt für internationale Geschäfte. Es bietet einen großen und vielfältigen Markt, ein berechenbares Rechtssystem und einen umfangreichen Pool an qualifizierten Fachkräften. Seine Zeitzone schlägt eine Brücke zwischen Asien und Nordamerika, was es für multinationale Unternehmen, die globale Geschäfte führen, besonders attraktiv macht. Trotz des Brexits unterhält das Land weiterhin starke Handelsbeziehungen und dient als praktischer Standort für die Steuerung europäischer oder transatlantischer Geschäfte. Sie sollten das Vereinigte Königreich als idealen Standort in Betracht ziehen, wenn Sie Ihr Unternehmen in Europa etablieren möchten.
Was ist eine Tochtergesellschaft im Vereinigten Königreich?
Eine Tochtergesellschaft ist eine rechtlich eigenständige Einheit, die sich im Besitz einer ausländischen Muttergesellschaft befindet oder von dieser kontrolliert wird. Sie kann in eigenem Namen Geschäfte tätigen, Personal einstellen und Verträge abschließen. Die Muttergesellschaft hält die Anteile und behält die strategische Aufsicht, doch die Tochtergesellschaft agiert im Rahmen des britischen Rechts unabhängig.
Hauptstelle vs. Zweigstelle
Eine Zweigniederlassung ist lediglich eine Erweiterung der Muttergesellschaft, während eine Tochtergesellschaft eine eigenständige juristische Person ist. Dieser Unterschied ist von entscheidender Bedeutung. Eine Tochtergesellschaft ermöglicht eine stärkere Kontrolle über die Geschäftstätigkeit im Vereinigten Königreich, während eine Zweigniederlassung die Muttergesellschaft direkt steuerlichen und rechtlichen Risiken im Vereinigten Königreich aussetzt. Eine Tochtergesellschaft kann Vermögenswerte besitzen, Verträge abschließen und von den Doppelbesteuerungsabkommen des Vereinigten Königreichs profitieren – Vorteile, die sie für die meisten ausländischen Investoren zur bevorzugten Wahl machen.
Was sind die Vorteile der Gründung einer Tochtergesellschaft im Vereinigten Königreich?
Die wichtigsten Vorteile der Gründung einer Tochtergesellschaft
- Haftungsbeschränkung: Eine Tochtergesellschaft kann die Haftung der Muttergesellschaft beschränken
- Eigenständige juristische Person: Schafft Glaubwürdigkeit und mindert lokale Risiken
- Steuereffizienz: Zugang zu Doppelbesteuerungsabkommen, Anreizen für Forschung und Entwicklung sowie möglichen Steuererleichterungen
- Operative Flexibilität: Vollständige geschäftliche Freiheit auf dem britischen Markt
- Strategisches Engagement: Zeigt ein ernsthaftes, langfristiges Engagement auf dem britischen Markt und stärkt die Beziehungen zu Interessengruppen, Aufsichtsbehörden und potenziellen Geschäftspartnern
- Talente und Ruf: Einfachere Personalbeschaffung, Zusammenarbeit und Vertragsabschlüsse vor Ort
Zu berücksichtigende Herausforderungen
- Höhere Compliance-Kosten als bei einer Filiale
- Ausführlichere Berichtspflichten
- Zeitaufwand und Unterlagen für Bank- und Steueranmeldungen
Schritt für Schritt: So gründen Sie eine Tochtergesellschaft in Großbritannien
Zunächst einmal: Müssen Sie wirklich eine Tochtergesellschaft gründen?
Bevor Sie beginnen, sollten Sie sich fragen, ob Sie zur Erreichung Ihrer Ziele in Großbritannien tatsächlich eine Tochtergesellschaft benötigen. Die Gründung eines Unternehmens ist zwar unkompliziert, doch die Wahl der falschen Rechtsform kann kostspielig sein und deren Auflösung viel Zeit in Anspruch nehmen. Manche Unternehmen erreichen denselben Marktzugang oder dieselbe Marktpräsenz durch Alternativen wie eine Repräsentanz oder die Einstellung lokaler Mitarbeiter.
Wir bei ALTIOS unterstützen international tätige Unternehmen dabei, ihre Ziele, ihren Investitionsumfang und ihr Risiko zu bewerten, um die optimale Struktur für ihre Geschäftstätigkeit in Großbritannien zu ermitteln –sei es eine Tochtergesellschaft oder eine andere, flexiblere Struktur.
Schritt 1: Wählen Sie die richtige Struktur
Die gängigste Gesellschaftsform für eine britische Tochtergesellschaft ist die „Private Company Limited by Shares“ (Ltd). Diese Form bietet beschränkte Haftung und operative Flexibilität. Sie benötigen mindestens einen Geschäftsführer, der eine natürliche Person sein muss, der jedoch nicht im Vereinigten Königreich ansässig sein muss, sowie mindestens einen Gesellschafter, bei dem es sich entweder um eine natürliche oder eine juristische Person handeln kann. Dieselbe Person oder juristische Person kann beide Funktionen ausüben.
Schritt 2: Bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor
Für die Registrierung müssen Sie einen eindeutigen Firmennamen wählen, eine Geschäftsadresse im Vereinigten Königreich angeben und die Gründungsdokumente des Unternehmens vorbereiten: die Satzung und den Gesellschaftsvertrag. Außerdem müssen Sie die Geschäftsführer, Gesellschafter und etwaige Personen mit maßgeblicher Kontrolle (PSCs) angeben. Schon eine einzige Unternehmensanteile reicht aus, um Ihr Unternehmen zu registrieren, und das Mindeststammkapital beträgt lediglich 1 £, was das unternehmensfreundliche Umfeld im Vereinigten Königreich widerspiegelt.
Schritt 3: Registrierung beim Handelsregister
Unternehmen müssen sich beim Companies House, dem britischen Handelsregister, registrieren lassen. Die meisten Online-Anträge werden innerhalb von 24 Stunden bearbeitet, wodurch das Vereinigte Königreich zu den Ländern mit den schnellsten Verfahren zur Unternehmensgründung in Europa zählt.
Schritt 4: Einrichtung nach der Gründung
Nach der Gründung muss sich die Tochtergesellschaft beim HMRC für steuerliche Zwecke registrieren lassen. Die wichtigste Steuer für britische Unternehmen ist die Körperschaftsteuer, und mit der Registrierung wird eine eindeutige Steuernummer (UTR) vergeben. Jedes Jahr muss das Unternehmen seinen Jahresabschluss beim Companies House einreichen, eine Körperschaftsteuererklärung beim HMRC einreichen und seine Daten in einer jährlichen Bestätigungserklärung bestätigen.
Wenn Ihr jährlicher steuerpflichtiger Umsatz 90.000 £ übersteigt, müssen Sie sich außerdem für die Umsatzsteuer registrieren lassen. Wenn Sie Mitarbeiter einstellen, müssen Sie sich für PAYE (Pay As You Earn) und die Sozialversicherung anmelden und das britische Arbeitsrecht einhalten, einschließlich der Rentenverpflichtungen.
Bank- und Finanzwesen
Die Eröffnung einer Tochtergesellschaft oder eines neuen Geschäftskontos gehört nach wie vor zu den zeitaufwändigsten Schritten des Prozesses. Aufgrund strenger Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche und der „Know-Your-Customer“-Prüfungen kann dies zwischen drei und sechs Monaten dauern.
Banken verlangen in der Regel:
- Gründungsurkunde
- Satzung
- Nachweis der gemeldeten Anschrift
- Ausweis für Geschäftsführer und Gesellschafter
- Bescheinigung über die Rechtsgültigkeit der Muttergesellschaft (falls zutreffend)
Wichtige Tipps:
- Zahlreiche Fintech-Banken bieten mittlerweile schnellere Onboarding-Möglichkeiten für Tochtergesellschaften in ausländischem Besitz an, doch für komplexe Treasury-Geschäfte oder Kreditfazilitäten werden möglicherweise weiterhin traditionelle Banken bevorzugt.
- Die Ernennung eines in Großbritannien ansässigen Geschäftsführers kann die Eröffnung eines Bankkontos reibungsloser und effizienter gestalten.
Wichtige steuerliche Aspekte
Eine britische Tochtergesellschaft ist im Vereinigten Königreich steuerlich ansässig. Das bedeutet, dass sie jährliche Steuererklärungen einreichen und Steuern auf ihre weltweiten Gewinne entrichten muss, nicht nur auf Einkünfte aus dem Vereinigten Königreich. Zu den abzugsfähigen Aufwendungen zählen Gehälter, Mieten, Beratungsleistungen und genehmigte Kapitalinvestitionen.
Die Mehrwertsteuerregelungen sind unkompliziert, müssen jedoch sorgfältig beachtet werden. Das Unternehmen muss vierteljährliche Mehrwertsteuererklärungen einreichen, und Unternehmen, die Waren importieren, sollten auf Zollanmeldungen und Rückerstattungsverfahren achten.
Die Rückführung von Gewinnen an die Muttergesellschaft ist in der Regel steuerlich vorteilhaft. Dividenden können in der Regel ohne britische Quellensteuer ausgezahlt werden, insbesondere im Rahmen von Doppelbesteuerungsabkommen. Konzerninterne Transaktionen müssen den Verrechnungspreisgrundsätzen entsprechen, die sich an den OECD-Standards orientieren. Formelle Vereinbarungen und Benchmarking-Analysen sind unerlässlich, um die Einhaltung der Vorschriften nachzuweisen und Strafen im Rahmen der britischen „Diverted Profits Tax“ zu vermeiden.
Wichtige Informationen zum Thema Steuern im Jahr 2025:
| Körperschaftsteuersatz | 19 % auf Gewinne bis zu 50.000 £; 25 % auf Gewinne über 250.000 £ – mit einer gestaffelten Entlastung zwischen den Schwellenwerten. (Britische Regierung) |
| Umsatzsteuer-Registrierungsschwellen | 90.000 £ steuerpflichtiger Umsatz innerhalb von 12 Monaten – bei Erreichen dieser Schwelle ist eine Registrierung verpflichtend. (Britische Regierung) |
| Mehrwertsteuersatz | 20 % (britische Regierung) |
| Sozialversicherungsbeitragssatz | Arbeitnehmer, Klasse 1: 8 % auf Einkünfte zwischen der ersten Schwelle und der oberen Einkommensgrenze; 2 % über dieser Grenze Arbeitgeber, Klasse 1: 15 % auf Einkünfte über der zweiten Schwelle (britisches Parlament) |
Grundlagen zu Recht und Unternehmensführung
Britische Tochtergesellschaften müssen sich an das Companies Act 2006 halten. Auch wenn die Bestellung eines Gesellschaftssekretärs für Gesellschaften mit beschränkter Haftung nicht mehr vorgeschrieben ist, gilt dies nach wie vor als bewährte Praxis, um eine ordnungsgemäße Unternehmensführung, Buchführung und Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten.
Gesetzliche Änderungen für 2025
- Das Gesetz über Wirtschaftskriminalität und Unternehmenstransparenz von 2023 räumt dem Handelsregister (Companies House) umfassendere Befugnisse zur Überprüfung von Unternehmensdaten ein
- Die Identität der Geschäftsführer wird vor der Gründung digital überprüft
- Bis April 2027 müssen alle Unternehmen ihre Jahresabschlüsse digital einreichen
Ausländische oder im Ausland ansässige Unternehmen, die im Vereinigten Königreich tätig sind, sollten zudem sicherstellen, dass sie die britische Fassung der DSGVO einhalten, und ihre Rechte an geistigem Eigentum vor Ort eintragen lassen, um ihre Marken und Markenwerte zu schützen.
Tochtergesellschaft oder Zweigniederlassung: Was ist für Sie am besten geeignet?
| Kriterien | Tochtergesellschaft in Großbritannien | Niederlassung in Großbritannien |
|---|---|---|
| Rechtsträger | Eigenes Unternehmen | Erweiterung der übergeordneten Klasse |
| Haftung | Begrenzt | Eltern haften |
| Besteuerung | im Vereinigten Königreich steuerlich ansässig | Nur Einkünfte aus britischen Quellen |
| Einrichtungszeit | 1 Tag | 4–6 Wochen |
| Einhaltung | Es muss ein Jahresabschluss nur für die Tochtergesellschaft erstellt werden | Es müssen Jahresabschlüsse sowohl für die britische Niederlassung als auch für die ausländische Muttergesellschaft vorgelegt werden |
Für langfristige Wachstums- oder Einstellungspläne bietet eine klassische britische Unternehmensstruktur mehr Unabhängigkeit als eine Zweigniederlassung. Eine Zweigniederlassung kann für kurzfristige oder Testzwecke geeignet sein und wird steuerlich oft als Betriebsstätte behandelt.
Tipp – Es ist wichtig, von Anfang an die richtige Rechtsform zu wählen, je nach Ihren langfristigen Zielen. Ein späterer Wechsel von einer britischen Niederlassung zu einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist zwar möglich, kann jedoch aufwendig sein, da dies praktisch die Gründung einer neuen Gesellschaft und die Verlagerung Ihrer Geschäftstätigkeit bedeutet.
Verantwortungsvolle Internationalisierung: Ein Wettbewerbsvorteil
Im Jahr 2025 ist unternehmerische Verantwortung für Geschäftsinhaber, denen langfristige Nachhaltigkeit am Herzen liegt, kein optionales Extra mehr, sondern ein strategischer Vorteil. Der Aufbau einer „verantwortungsbewussten Tochtergesellschaft“ in Großbritannien kann sowohl Ihre Marke als auch Ihre Compliance-Situation stärken, Risiken mindern und neue Investoren anziehen.
Die Einbindung von ESG-Prinzipien in Ihre Geschäftstätigkeit im Vereinigten Königreich wird zunehmend unerlässlich. Ausländische Unternehmen, die im Vereinigten Königreich eine Tochtergesellschaft gründen, müssen diese an die britischen Umwelt- und Sozialstandards anpassen – von Initiativen zur CO₂-Reduzierung bis hin zu fairen Vergütungspraktiken. Dazu gehört auch die Bewertung des CO₂-Fußabdrucks der Lieferketten sowie die Sicherstellung, dass die Governance-Standards den Erwartungen der britischen Aufsichtsbehörden und Interessengruppen entsprechen.
Verantwortungsvolle Internationalisierung ist nicht nur eine Frage der Einhaltung von Vorschriften, sondern ein Wachstumsmotor. Unternehmen, die ethisches Handeln und ökologische Verantwortung unter Beweis stellen, erhalten oft besseren Zugang zu lokalen Finanzmitteln, Partnerschaften und Ausschreibungen. Dieser Ansatz trägt zudem dazu bei, die Geschäftskontinuität und die Einhaltung von Vorschriften unternehmensübergreifend zu gewährleisten.
Vertrauen Sie auf einen bewährten Partner
Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Unterstützung von Unternehmen bei ihrer internationalen Expansion und dank eines starken Expertenteams mit Sitz in London bietet ALTIOS umfassende Unterstützung bei der Gründung Ihrer Tochtergesellschaft in Großbritannien.
Von der Bewertung der geeigneten Unternehmensform über die Abwicklung der Unternehmensanmeldung bis hin zur Koordination steuerlicher, personalrechtlicher und banktechnischer Anforderungen sorgen unsere Teams dafür, dass Ihre Expansion von Anfang bis Ende reibungslos, vorschriftsmäßig und strategisch auf die Ziele Ihres Konzerns abgestimmt verläuft.
Als zuverlässiger Partner für weltweit tätige Unternehmen verbinden wir lokale Expertise mit internationaler Reichweite und unterstützen Sie dabei, sich im regulatorischen Umfeld zurechtzufinden, Risiken zu minimieren und Ihren Markteintritt in Großbritannien sicher und zügig zu gestalten.
Kontaktieren Sie uns, um von umfassender Unterstützung zu profitieren und Ihre weltweiten Geschäftsaktivitäten zum Erfolg zu führen.
Häufig gestellte Fragen
Was macht ein Unternehmen zu einer Tochtergesellschaft?
Im Vereinigten Königreich ist eine Tochtergesellschaft ein rechtlich eigenständiges Unternehmen, in der Regel eine „Private Limited Company“ (Ltd), die von einer ausländischen Muttergesellschaft gegründet wird, um vor Ort tätig zu sein und gleichzeitig die Haftung zu begrenzen. Die Muttergesellschaft hält in der Regel die Mehrheit der Anteile und behält damit die strategische Kontrolle, während die Tochtergesellschaft die britischen Gesetze einhält, einschließlich der Eintragung beim Companies House, der Bestellung von Direktoren, der Festlegung eines Sitzes und der Offenlegung von Personen mit maßgeblicher Einflussnahme. Diese Struktur ermöglicht es internationalen Unternehmen, vor Ort präsent zu sein, ihre Geschäftstätigkeit effizient zu verwalten und von den regulatorischen und steuerlichen Rahmenbedingungen des Vereinigten Königreichs zu profitieren.
Kann ein Ausländer in Großbritannien ein Unternehmen gründen?
Ja, Ausländer können im Vereinigten Königreich ein Unternehmen gründen. Es gibt keine Aufenthalts- oder Staatsangehörigkeitsbeschränkungen für Geschäftsführer oder Gesellschafter. Dies macht das Vereinigte Königreich zu einem zugänglichen und unternehmensfreundlichen Standort für internationale Unternehmer.
Ist eine Tochtergesellschaft die beste Lösung für mein Unternehmen?
Dies ist eine entscheidende Frage, die sich jedes Unternehmen stellen sollte, bevor es die ersten Schritte unternimmt. Bevor Sie eine Tochtergesellschaft in Großbritannien gründen, ist es wichtig, Ihre Ziele klar zu definieren. Was möchten Sie auf dem britischen Markt erreichen? In manchen Fällen ist eine Tochtergesellschaft möglicherweise nicht die effektivste oder kostengünstigste Option.
Wir bei ALTIOS unterstützen Sie dabei, Ihre Ziele zu definieren, die verfügbaren Markteintrittsstrategien zu bewerten und die Struktur zu ermitteln, die Ihr langfristiges Wachstum am besten fördert. Ganz gleich, ob es sich um eine Tochtergesellschaft oder eine alternative Unternehmensform handelt – wir begleiten Sie bei jedem Schritt, um sicherzustellen, dass Ihre Expansion strategisch sinnvoll, rechtskonform und auf Ihre geschäftlichen Ziele abgestimmt ist.
Brauche ich einen Geschäftsführer in Großbritannien?
Nein, aber jede Aktiengesellschaft muss mindestens eine natürliche Person als Geschäftsführer haben, die nicht unbedingt im Vereinigten Königreich ansässig sein muss.