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Die digitale Transformation in der italienischen Fertigungsindustrie

Lokale Einblicke Italien Altios
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Wichtige Punkte

Reibungslos neue Märkte erschließen


en zur digitalen Transformation in der italienischen Fertigungsindustrie

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Mai 2023

Das italienische verarbeitende Gewerbe verzeichnete in den Jahren 2022 und 2023 ein herausragendes Wachstum.

Darüber hinaus wird die ständige Weiterentwicklung der digitalen Innovation, insbesondere im Maschinenbau und in der verarbeitenden Industrie, einen positiven Kreislauf in Gang setzen, der in den nächsten drei Jahren ein starkes Wachstum begünstigen wird.

Wie bereiten sich Unternehmen in Italien auf diese bevorstehende Innovationswelle vor? Und welche Vorteile ergeben sich für internationale Firmen, die daran interessiert sind, ihr Geschäft in der italienischen Fertigungsindustrie auszubauen?

Italienische Fertigungsunternehmen rechnen mit einem noch stärkeren technologischen Wandel

Digitale Transformation – Erstes Bild

Aus der von Fòrema durchgeführten Umfrage für das Jahr 2022 haben sich interessante Daten ergeben, die sich auf zwei miteinander verbundene Prozesse beziehen, nämlich den digitalen und den grünen Wandel. Inwieweit dieses Szenario die Zukunft darstellt, auch auf globaler Ebene, belegt der Bericht 'The Rise of the Smarter, Swifter, Safer Production Employee', der von Ericsson IndustryLab durchgeführt wurde. Er analysiert die laufende Transformation, aus der eine wachsende Nachfrage nach höherer Produktivität und Effizienz hervorgeht.

Es versteht sich von selbst, dass die Automatisierungstechnologien es dem verarbeitenden Gewerbe ermöglicht haben, die Auswirkungen der durch die Covid-19-Pandemie ausgelösten Wirtschaftskrise aufzufangen.

Tatsächlich gaben 78 % der italienischen Fertigungsunternehmen an, dass sich ihre finanzielle Lage nicht verändert oder sogar verbessert habe.

Die von der Fortbildungsorganisation von Assindustriadurchgeführte Untersuchung befasste sich im Einzelnen damit, wie sich Unternehmen in den kommenden Jahren verändern werden, sowohl hinsichtlich ihrer Tätigkeiten und Funktionen als auch in Bezug auf ihre organisatorischen Strukturen. Laut der in der Fòrema-Studie enthaltenen Umfrage rechnen 30 % der Unternehmen, von denen die überwiegende Mehrheit dem Fertigungs- und Maschinenbausektor angehört, mit einem Anstieg ihrer Geschäftstätigkeit, während 17 % eine radikale Veränderung im Unternehmen erwarten. Größere Unternehmen erwarten sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht radikalere Veränderungen als kleine und mittlere Unternehmen.

Digitale Transformation und Nachhaltigkeit als wesentliche Veränderungen

Zum Thema digitale Transformation gaben 52 % der Unternehmen an, bereits Schulungsmaßnahmen durchgeführt zu haben, um technische und verhaltensbezogene Kompetenzen im digitalen Bereich anzupassen: Dies belegt, dass die Digitalisierungsprozesse somit die Mehrheit der befragten Unternehmen erfasst haben, auch wenn diese Maßnahmen vor allem die Bereiche Design und Management betreffen und in geringerem Maße die eher operativen Profile. Zum Thema Nachhaltigkeit hingegen gab weniger als die Hälfte der Unternehmen an, spezifische Maßnahmen ergriffen zu haben, um sich mit Kompetenzen für eine größere unternehmerische Nachhaltigkeit auszustatten: ein Thema, bei dem weitere Anstrengungen erforderlich sind.

Digitale Transformation – Umweltfreundlich

Wie passen sich italienische Unternehmen an diesen rasanten Wandel an?

Um sich dem ständigen Wandel zu stellen, müssen sich die Unternehmen auf die Einstellung und den Erwerb neuer beruflicher Kompetenzen konzentrieren, wie z. B. die Einstellung von Chief Technology Officer-IT-Managern und Technikern, die in der Lage sind, die besten Technologien für die Produkte oder Dienstleistungen, die das Unternehmen herstellt, zu identifizieren. Aber auch Manager der digitalen Fertigung, d. h. von Profilen, die wissen, wie man Innovationen in Produktionsprozessen nutzt, werden äußerst gefragt sein.

Vor allem aber geht es um Zahlen, mit denen die Produktion neu konzipiert und geplant werden kann, sowie um die Verwaltung der ein- und ausgehenden Materialströme in den Produktionslinien. In dieser Zeit der Materialkostenkrise sind diese Zahlen von grundlegender Bedeutung, um den Produktionszyklus rentabel zu halten.

Darüber hinaus bestätigt die Studie „The Rise of the Smarter, Swifter, Safer Production Employee“, dass Italien in Bezug auf den Einsatz von IKT-Tools zu den fortschrittlichsten Ländern zählt: 48 % der Unternehmen nutzen mindestens drei der untersuchten Technologien, während der weltweite Durchschnitt bei 41 % liegt. Für internationale Unternehmen bedeutet eine Investition oder Expansion in Italien heute mehr denn je einen boomenden Markt für hervorragendes Geschäftswachstum.

Mit dem richtigen Partner durch den italienischen Fertigungssektor

Der italienische Fertigungssektor steht in einem Umfeld, das nach wie vor von der Pandemie geprägt ist, vor einer Reihe von Herausforderungen, darunter der internationale Wettbewerb, die Notwendigkeit größerer Flexibilität und die Herausforderung, die Arbeitsplatzsicherheit zu verbessern. Um mit der technologischen Entwicklung Schritt zu halten, müssen Unternehmen zudem ihre Maschinen und Anlagen modernisieren, Prozesse effizienter gestalten, um den Anforderungen an mehr Nachhaltigkeit gerecht zu werden, und die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten stärken. Diese Herausforderungen stellen für die italienische Fertigungsindustrie einen spannenden Weg dar, der zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

Es kann jedoch riskant sein, sich ohne einen externen Experten auf diesem vielversprechenden Markt zurechtzufinden. Unsere Teams in Italien erstellen Ihnen maßgeschneiderte Angebote und begleiten Sie auf Ihrem Weg zur internationalen Expansion.

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